Rabbit R1 im Test: Das KI-Gadget der Zukunft?

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Torben Platzer hat kürzlich das neue KI-Gadget „Rabbit R1“ getestet. Dieses Gerät wurde als revolutionäre technologische Innovation beworben und hat insgesamt 20 Millionen Euro an Investment eingesammelt. Zum Launch wurden außerdem bereits 100.000 Einheiten verkauft. Angesichts dieser beeindruckenden Zahlen waren die Erwartungen hoch. Allerdings gibt es nun Vorwürfe, es könne sich um einen Betrug handeln, nachdem man vermutet, dass es sich bloß um eine einfache App in einem Plastikgehäuse handelt.

Funktionsweise und Selbstexperiment

Torben hat das Gerät gründlich getestet. Der Rabbit R1 soll eine neue Ära der Kommunikation einleiten, indem nicht nur Texte und Bilder, sondern auch Videos und Sprache in Echtzeit kombiniert werden können. Außerdem soll das Gerät über eine künstliche Intelligenz zum Ausführen von Aufgaben verfügen, um beispielsweise eigenständig Essen zu bestellen oder ein Uber für den Besitzer zu rufen. Trotz dieser hochtrabenden Versprechen wurde das Gerät in der Praxis mit gemischten Ergebnissen aufgenommen.

Praktische Anwendung und Probleme

Bei dem Versuch, ein Uber mithilfe des Rabbit R1 zu bestellen, hatte Torben einige Probleme. Einerseits musste die Eingabe mehrfach bestätigt werden, was es gegenüber einer Handy-App kaum schneller machte. Außerdem war die vorgeschlagene Fahrt völlig überteuert und konnte letztlich nicht einmal tatsächlich gebucht werden, da ein Fehler auftrat. Obwohl es einige Aufgaben, wie das Aufzeichnen und Zusammenfassen von Podcasts oder die Identifizierung von Gesprächsteilnehmern, gut bewältigte, blieben Schwierigkeiten mit anderen Funktionen bestehen. Die Verbindung zu Apps wie Spotify war instabil und die Steuerung des Geräts umständlich, besonders wenn man Einstellungen wie Lautstärke und Helligkeit anpassen wollte.

Kritische Bewertung und Markteinschätzung

Trotz der hohen Investitionen von 20 Millionen Euro und Verkäufen von 100.000 Geräten schöpft der Rabbit R1 sein Potenzial nicht vollständig aus. Viele der versprochenen Funktionen wurden nicht wie erwartet geliefert, und das Gerät erweist sich in manchen Bereichen eher als Rückschritt denn als Fortschritt gegenüber dem Smartphone. Der CEO des Unternehmens muss sich nun mit einem Imageverlust auseinandersetzen, da es im Netz immer mehr Kritik hagelt.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Rabbit R1, trotz seines innovativen Ansatzes, viele seiner Versprechen nicht einhalten konnte. Die realen Einsatzmöglichkeiten und die Nutzererfahrung ließen zu wünschen übrig, und die technischen Mängel sowie die unpraktische Handhabung trüben das Gesamtbild dieses KI-Gadgets erheblich. In Deutschland ist das Gadget ohnehin noch nicht verfügbar, weshalb Torben es teuer importieren musste.

Ähnliche Beiträge