Geld verdienen mit Kapselautomaten: Wie geht das?

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Der Beginn des Abenteuers

Torben Platzer war neugierig auf das Geschäft mit Kapselautomaten und beschloss, dies anhand eines Selbstexperiments zu erkunden. Indem er einen Automaten kaufte und diesen mit einer Vielzahl von Spielzeugen befüllte, wollte er herausfinden, wie viel Profit damit erzielt werden kann. Die Geschichte der Kaugummiautomaten reicht weit zurück und war lange Zeit ein beliebter Blickfang in Deutschlands Straßen. Heute sind sie zwar seltener geworden, aber die Faszination für diese nostalgischen Verkaufsgeräte bleibt. Um tiefer in das Thema einzutauchen, wandte er sich an Paul Kramer, der als Experte für das Geschäft mit Automaten bekannt ist und erhielt wertvolle Ratschläge für sein Vorhaben.

Der Kauf und die Vorbereitung

Die Entscheidung fiel auf einen Kapselautomaten, da diese im Vergleich zu Kaugummis höhere Einzelverkaufserträge versprachen. Nachdem Torben Platzer einen solchen Automaten für einen überraschend geringen Preis erworben hatte, ging es daran, diesen Standortgerecht aufzustellen. Die Auswahl und der Einkauf der Füllung sowie die Anmeldung eines Gewerbes waren dabei erste Schritte auf dem Weg zum eigenen Verkaufsautomatengeschäft.

Die Suche nach dem perfekten Standort

Der Erfolg eines solchen Automaten hängt maßgeblich von seinem Standort ab. Ideale Orte sind dort, wo viele Kinder und Jugendliche sind oder wo Personen einem spontanen Kaufimpuls eher nachgeben. Dabei stellte Torben Platzer fest, dass es nicht so einfach ist, eine geeignete Örtlichkeit zu finden, da viele Plätze bereits durch andere Verträge besetzt sind oder spezifische Genehmigungen erforderlich sind. Dennoch ließen sich Lösungen finden, und der Automat konnte an verschiedenen Standorten getestet werden.

Ergebnisse und Herausforderungen

Trotz einiger Anlaufschwierigkeiten und Herausforderungen bei der Platzierung des Automaten zeigte sich, dass durchaus ein Gewinn erwirtschaftet werden kann. Besonders ein Monat im Bubble Tea Laden in guter City Lage brachte überraschend hohe Einnahmen von 64 Euro. Es wurde deutlich, dass Vandalismus weniger ein Problem darstellte als zunächst befürchtet, und dass die Standortwahl entscheidend für den Erfolg ist. Paul Kramer bestätigte, dass die Spanne der möglichen Einnahmen sehr breit ist und stark von der Frequenz der Laufkundschaft und der Zielgruppe abhängt.

Fazit

Das Experiment mit dem Kapselautomaten hat gezeigt, dass kleine Investitionen in nostalgische Vending-Konzepte durchaus profitabel sein können. Wesentlich für den Erfolg sind allerdings die sorgfältige Auswahl des Standorts und die Attraktivität des Angebots. Die Hinwendung zu Spielzeugkapseln statt Kaugummis erweist sich als zukunftsträchtige Strategie, die höhere Einzelverkaufserträge verspricht. Die Erkenntnisse aus diesem Selbstexperiment bilden eine wertvolle Grundlage für alle, die mit dem Gedanken spielen, in das Geschäft mit Verkaufsautomaten einzusteigen.

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