Dimo App Erfahrungen: Geld verdienen als Autofahrer?

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Überblick über die Dimo App

Torben Platzer stellt eine neue App vor, die Autofahrer für das Fahren bezahlt. Diese App, die vor allem für neuere Fahrzeuge konzipiert wurde, benötigt für einige Modelle ein zusätzliches Gerät zur Installation. Im Selbstexperiment zeigt Torben Platzer, wie die App funktioniert, wie viel Geld man verdienen kann und warum das Projekt Parallelen zum Helium Mining aufweist.

Die App, die das Auto mit der Zukunft vernetzt, ist ein relativ neues Projekt und in gewissen Regionen noch unbekannt. Obwohl sie erst wenige Bewertungen im App Store hat, zeigt sie eine hohe Kompatibilität mit großen Automarken. Die App ermöglicht es, das Auto zu überwachen, zu steuern und wichtige Benachrichtigungen zu erhalten. Besonders interessant ist die Möglichkeit, mit der Übermittlung von Daten Geld zu verdienen, ähnlich dem Konzept hinter Helium Mining.

Das Unternehmen hinter der Dimo App

Digital Infrastructure Inc., das Unternehmen hinter der Dimo App, wurde 2020 in den USA gegründet und mit neun Millionen Dollar finanziert. Ihr Ziel ist es, ein weltweites Netzwerk für Autofahrer und andere Fortbewegungsmittel aufzubauen, in dem Daten innerhalb eines eigenen Ökosystems geteilt und verkauft werden können.

Für die Datenerfassung ist neben der App ein „Hub“ erforderlich, ein Aktivitätstracker für das Auto, der 299 US-Dollar kostet. In Deutschland belaufen sich die Kosten inklusive Versand auf 498 US-Dollar. Es gibt auch die Möglichkeit, Hosting-Dienste in Anspruch zu nehmen, die die Anschaffungskosten übernehmen, wobei dann vermutlich ein Teil der Einnahmen geteilt wird.

Erste Erfahrungen und Verdienstmöglichkeiten

Nach der Installation und dem ersten Einsatz der App konnten einige Daten über das Auto eingesehen werden, einschließlich des aktuellen Batteriestatus und des Marktwerts des Autos. Die Einnahmen werden wöchentlich basierend auf der Dauer der Netzwerkverbindung und der Anzahl der teilnehmenden Autos berechnet. Obwohl die anfänglichen Einnahmen gering sind, steigen sie mit der Dauer der Teilnahme am Projekt.

Der Vergleich mit Helium und mögliche Probleme

Ähnlich wie beim Helium Mining besteht das Risiko, dass das Gleichgewicht zwischen Datenanbietern und Datenkäufern nicht gewahrt wird. Beim Helium Netzwerk haben sich zu viele Datenanbieter und zu wenige Datenkäufer eingefunden, was zu einem Zusammenbruch des Systems führte. Obwohl die Dimo App bereits Partner hat und einige Autos ohne zusätzliche Kosten teilnehmen können, bleiben Bedenken bezüglich der Nachhaltigkeit und des langfristigen Nutzens des Projekts bestehen.

Fazit

Das Selbstexperiment mit der Dimo App zeigt interessante Möglichkeiten, mit dem Autofahren passive Einnahmen zu generieren. Ähnlich wie beim Helium Mining gibt es jedoch Risiken und Unsicherheiten bezüglich des langfristigen Wertes und der Nachhaltigkeit des Projekts. Während die anfänglichen Einnahmen gering sind und das Risiko eines Investitionsverlusts besteht, bietet die Dimo App einen innovativen Ansatz zur Nutzung und Vergütung von Fahrzeugdaten. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Projekt weiterentwickelt und ob es einen dauerhaften Wert für Teilnehmer und Partner schaffen kann.

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