Wie gefährlich ist das Darknet wirklich?

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Was gibt es im Darknet 2024?

Im Jahr 2024 findet man im Darknet eine unerwartet breite Palette an Dienstleistungen und Produkten. Unter anderem sind Substanzen, gefälschte Dokumente und gefährlichere Dienste wie Auftragsmorde ein Teil des dunklen Marktes. Während die meisten Menschen das Darknet oft mit ausgesprochen bösen Aktivitäten assoziieren, darunter Auftragskiller und Folterspiele, die in Live-Streams übertragen werden, bietet es auch Zugang zu Diensten, die denen in der offiziellen Welt ähneln.

Torben Platzer begann vor zwei Jahren, das Thema zu erforschen, nachdem er Martin Frost kennenlernte, den Gründer der weltweit zweitgrößten Darknet-Plattform Wall Street Market. Torben nutzte die Gelegenheit, um Einblicke in das wirkliche Angebot des Darknets zu erhalten.

Welche Gefahren lauern im Darknet?

Trotz einiger vermeintlich legaler Dienste birgt das Darknet erhebliche Risiken. Einfache Nutzer können leicht Opfer von Betrügereien werden, und der Kauf von Schwarzmarktwaren mit Kryptowährungen wie Bitcoin bringt eine Reihe von Gefahren mit sich. Auch wenn es scheint, als sei der Kauf einfacher Produkte wie gefälschter PayPal-Accounts oder virtueller Telefonnummern unproblematisch, stehen dahinter oft kriminelle Machenschaften, die schwerwiegendere Konsequenzen nach sich ziehen können.

Durch den Einsatz spezieller Browser wie Tor, die eine gewisse Anonymität im Internet ermöglichen sollen, ist der Zugang zum Darknet zwar technisch unkompliziert, aber nicht ohne Gefahren. Einmal verbunden, ist man immer noch Risiken ausgesetzt, die von Datenlecks bis hin zu schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen reichen können.

Aufklärung über das Darknet

Torbens Erlebnisse im Darknet zeigen auf, dass nicht alles, was im Darknet angeboten wird, real oder legal ist. Betrugswebsites, die Auftragsmorde anbieten und keine wirklichen Dienste leisten, sondern Käufer betrügen, sind nur ein Beispiel für die Gefahren dieser digitalen Unterwelt. Auch gibt es viele Trittbrettfahrer, die Mythen aus viralen Videos in sozialen Medien ausnutzen, um Menschen abzuzocken.

Fazit

Das Darknet bleibt ein zweischneidiges Schwert. Während es wichtige Dienste für Journalisten und Aktivisten in repressiven Regimen bieten kann, ist es auch ein Nährboden für kriminelle Aktivitäten und Betrug. Es ist entscheidend, sich bewusst zu machen, dass die Anonymität und die angebliche Sicherheit, die das Darknet zu bieten scheint, oft illusorisch sind und schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Torben Platzer übernahm das Risiko und die Erforschung auf sich, sodass andere es nicht tun müssen.

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